Zivilisation und Konsum

Wie viel davon ist wirklich notwendig.
Wie viel davon schränkt mich in meiner Freiheit ein.

Die kränkelnde Wirtschaft durch mehr Konsum retten zu wollen, gleicht dem Versuch einen gerissenen Spiegel mit einem Hammer zu reparieren.

Schrittweises Reduzieren von Konsum.

Wie geht das: Sorgen davor nehmen durch Erklärung, dass viel Konsumverzicht auch fast zwangsläufig und „von selbst“ kommen wird, wenn man in eine andere Art von Lebensgemeinschaft hineinwächst, Ressourcen teilt, begreife dass nicht 5 Leute 5 Autos brauchen und dass das ältere Smartphone deshalb ausreicht, weil man mehr und mehr – „einfach so“ – darauf verzichten kann, durch Luxusgüter Anderen imponieren zu müssen …

 

Balance zwischen „Moderner Kultur“ und „Zurück zur Natur“ ist möglich

Es geht hier nicht um „Aussteigen“ aus dem modernen Leben sondern um das „einsteigen“ in eine zukunftsgerichtete Alternative.

(Ich denke dieser Punkt ist sehr sehr wichtig für Viele, die Investieren wollen oder sich ein solches Leben vorstellen wollen)

 

Wie viel davon leben wir in unserer Gemeinschaft.
Starre Regeln innerhalb der Gemeinschaft oder eher ein „leben und leben lassen“ mit einigen „Prinzipien“… (das muss vermutlich innerhalb der Gruppe auch noch liebevoll besprochen werden… 😀 )

Ein interessant geschriebenes Buch dazu von Gerhard Schönauer

Aussteigen – aber wie?
Ein Weg zum Leben im Grünen

Beschreibung des Inhalt:
„Auch Nichtaussteiger können dieses Buch sowohl mit Gewinn als auch mit Vergnügen lesen. Sie werden mit einem lachenden und einem weinenden Auge zugeben, daß so ungefähr die Hälfte aller ihrer Verrichtungen und Anschaffungen fremdgesteuerte Manipulationen, beziehungsweise Zugeständnisse an
Konventionen sind.
Wir Deutsche sind dafür besonders prädestiniert! Ob es sich um Wohnung oder Kleidung, Arbeit oder Muße, Landleben oder Stadtleben, Gesundheit oder Krankheit, Bildung oder Spezialistentum, Selbstversorgung oder Konsum handelt, Schönauer läßt kaum ein heißes Thema aus und dreht es genüßlich durch die Mangel, bis ein kümmerliches Fragezeichen oder eine hoffnungsvolle Ernüchterung übrig bleibt. ….“

Aussteigen – aber wie?: Ein Weg zum Leben im Grünen

gesellschaft

 

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