Ubuntu: Philosophie

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UBUNTU bezeichnet eine afrikanische Lebensphilosophie,  die sich auf das Bestreben  nach einer harmonischen Lebensgemeinschaft der Individuen stützt. Zentrale Punkte dabei sind ein starker Gemeinschaftssinn, wechselseitiger Respekt und Anerkennung der Menschenwürde.

Dies steht ja offensichtlich im krassen Gegensatz zu derzeitigen „zivilisierten“ Gesellschaften, die sich unter dem Diktat des Wirtschaftswachstums und einer einseitigen Geldpolitik von Grundwerten entfremdet hat. Viele Menschen spüren ein Unwohlsein innerhalb dieser Systeme, die sich verselbständigt haben. Dennoch kann es dem Einzelnen innerhalb von Sachzwängen und Überlebenskampf und trotz der „Errungenschaften von Zivilisation und Sozialgefüge“ kaum gelingen, ein würdiges Leben zu führen.

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Seit einiger Zeit treten daher für eine wachsende Anzahl von progressiv denkenden Menschen Profitgier und Prestigedenken in den Hintergrund und statt dessen gewinnen jene vergessenen Grundwerte wieder stetig an Popularität. Dies führt konsequenter Weise dazu, dass konkrete Visionen einer lebenswerten Welt mit mehr Eigenverantwortung entstehen. Diese werden selbstverständlich auf ihre Machbarkeit überprüft und verfeinert.

Das Endprodukt langer Überlegung und Recherche, gewürzt mit einem legitimen Schuss Träumerei ist die Basis dieser Webseite:

Ein Leben in einer autarken Gemeinschaftmit weitgehender Selbstversorgung, finanzieller Grundabsicherung und moderatem Verzicht auf diverse kostenintensive vermeintliche Errungenschaften der Konsumgesellschaft – ohne dabei altbacken „alternativ“ daherzukommen.

Denn wir sprechen hier natürlich nicht über eine „Hippie-Kommune“ im Stile der 70er Jahre, sondern über eine Bündelung gemeinsamer Ressourcen und Talente einander freundlich gesonnener Menschen. Ziel innerhalb von UBUNTU ist es vielmehr, die Verschwendung von Geld und Zeit zu vermeiden, wie sie in einer Single-Gesellschaft von Steuer- und Zinszahlern leider üblich geworden ist.

Die meisten an einer nachhaltigen Lebensweise interessierten Menschen haben, vorwärts und rückwärts gerechnet, einzeln kaum die Möglichkeit, sich in ruhiger, sicherer Abgeschiedenheit eine Bleibe zu leisten und sich gemäss ihrer Fähigkeiten und Wünsche in ein Miteinander einzubringen. Selbst denjenigen mit einem soliden Arbeitsplatz und Grundeinkommen bleibt nur der problematische Schritt in die Schuldenfalle und Abhängigkeit von Banken und möglicherweise ungeliebtem System, wollen sie sich ein Stück Land mit fertigem Haus erwerben.

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Andererseits gibt es immer mehr Menschen, deren Wissen und Arbeitskraft nicht mehr wirklich gebraucht wird und irgendwo in einem Wohnsilo ewig auf Lösungen wartend, ungenutzt sinnlos verkümmert.

Werden die Faktoren „Arbeitskraft“, „Talent“, „Gemeinschaftssinn“ und „Investition“ jedoch sinnvoll kombiniert, so erhält man eine Konstellation, die es praktisch problemlos ermöglicht, mit aussergewöhnlich geringen finanziellen Mitteln und viel ambitionierter und gerne geleisteter Eigeninitiative lebenswerte Wohn-Oasen zu ermöglichen.

Unser Projekt richtet sich gleichermaßen an Menschen als Investoren, die ihre Ersparnisse nicht länger den anonymen Aktiengesellschaften oder den Banken anvertrauen und gar „Strafzinsen“ entrichten wollen sondern eine stabile Rendite innerhalb eines nachhaltigen, nachvollziehbaren und gar moralisch höchst vertretbaren Planes erzielen möchten.
Und es ist gleichzeitig offen für Mitdenker und Mitarbeiter, die den konkreten Wunsch verspüren, nicht länger über unsere Politiker und Banken zu lamentieren und ihre täglich erdrückenden Existenzsorgen still zu ertragen, sondern aktiv und kreativ in einer ambitionierten Gruppe an einer von den klassischen Alltagssorgen befreiten Zukunft zu arbeiten!

Ich mach´ mir die Welt, wie sie mir gefällt

pippi langstrumpfVielleicht ist die sorgenfreie Pippi Langstrumpf nicht ohne Grund in diese schöne Umgebung Estlands von ihrer Schöpferin Astrid Lindgren bzw. der aus Tartu/Estland stammenden Illustratorin Ilon Wikland  „hineingeboren“ worden – als Metapher für eine Lebensform, die dort noch heute zum grossen Teil herrscht, die uns „Zivilisierten“ zwar in den letzten Jahrzehnten weiter verloren gegangen aber nun wieder real, präsent und sehr wünschenswert erscheint.
Es ist keine Utopie, ein Leben in der Gewissheit zu leben, dass die eigene Arbeitskraft und das eigene Geld sinnvoll und zuverlässig eingesetzt werden können.

UBUNTU ist ein endgültiger Schritt heraus aus der Abhängigkeit von anonymen Abzockern und selbstverliebten Machtinhabern und hinein in eine direkte, ehrliche Gemeinschaft, in der sich die Investition von eigener Leistungsbereitschaft und finanziellen Ressourcen unmittelbar für jeden Einzelnen lohnt.

  • „Eine Welt ohne Geld“ – UBUNTU-Kontributionssystem
    Weitere interessante Hintergrund-Links findet Ihr auf unserer Seite „Literatur“!

Ubuntu: Philosophie – Ubuntu Estland Service

 

Ein Gedanke zu „Ubuntu: Philosophie“

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